Emaillierte Dusch- und Badewannen einmauern – Korrosionsschäden vermeiden
Das Einmauern von emaillierten Wannen kann zu Korrosion am Wannenrand führen - wie lässt sich das vermeiden?
Fliese & Naturwerkstein
Wannen werden oft mit Porenbetonsteinen eingemauert und dann verfliest
Emaillierte Dusch- und Badewannen bestehen aus einem robusten Stahlkörper, der mit einer harten, glasähnlichen Emailleschicht überzogen ist. Die Oberfläche ist dadurch sehr langlebig, kratz-, schlag- und säurefest sowie hygienisch. Die Unterseite der Wannen ist jedoch ungeschützt und ggfs. einem Korrosionsrisiko ausgesetzt. Gerne werden Dusch- und Badewannen mit Mauerwerkssteinen, meist Porenbeton eingemauert. In letzter Zeit werden immer wieder Rostflecken oder gar Lochfraß an den Wannenrändern gemeldet. Doch dieses Szenario ist vermeidbar.
Schützendes Band an der Wannenunterseite anbringen
Immer mehr Hersteller dieser Wannen, z.B. Fa. Bette, bieten aufgrund dieses Korrosionsrisikos schützende Bänder an, die den Kontakt zwischen Wannenunterseite zu anderen Materialien verhindern. Diese Bänder werden vor dem Versetzen der Wanne an deren Unterseite angebracht werden und decken den Bereich ab, der später mit Mörteln/Fliesenklebern in Kontakt kommen könnte.
Manche Hersteller bieten diese Bänder mit schützender Wirkung und gleichzeitig schalldämmenden Eigenschaften an, z.B. Kaldewei Wannen-Einbauband WES 130.